Mietwagen und Verkehr

Um Island mobil und unabhängig erforschen zu können, bietet es sich an, einen eigenen Wagen zu mieten. Dies ist sowohl in Reykjavík wie auch in Kopavogur, in Akureyri, in Hafnarfjördur und in anderen größeren Städten möglich. Da die Büros der isländischen Autovermietungen in der Regel nicht durchgehend besetzt sind, sollten sich Urlauber vorher nach den Öffnungszeiten erkundigen. Weiterhin ist es wichtig, sich darüber zu informieren, für welche Landschaften das gemietete Auto geeignet ist. Häufig ist ein Allradfahrzeug die beste und sicherste Wahl.

Touristen, die Island auf eigene Faust mit dem Auto entdecken, müssen zudem berücksichtigen, dass es nur in den größeren Ortschaften traditionelle Tankstellen gibt. Ansonsten findet man überall auf der Insel einzelne Zapfsäulen mit Benzin und Diesel. Diese oftmals fernab der bewohnten Gebiete stehenden Anlagen kann man nur mit einer Kreditkarte, einer EC-Karte oder einer Maestro-Karte bedienen, die zudem unbedingt über eine vierstellige Geheimnummer verfügen muss. In ganz abgelegenen Regionen kann es passieren, dass die EC-Karte nicht erkannt wird. Eine Alternative stellen Pre-paid-Tankkarten dar, die an den traditionellen Tankstellen erworben werden können und ohne Geheimnummer funktionieren.

Natürlich gibt es in Island auch die Möglichkeit, auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen. Über eine Eisenbahn verfügt die Insel zwar nicht, dafür verkehren jedoch regelmäßige Linienbusse zwischen den Ortschaften. Zudem werden organisierte Busreisen mit variierenden Schwerpunkten angeboten, beispielsweise mehrtägige Rundfahrten für Vogelkundler, für Wanderer oder für Hobby-Fotografen. Eine weitere Möglichkeit, durch Island zu reisen, sind Inlandsflüge, die als anerkanntes Verkehrsmittel gelten. So können Touristen bequem zu den verschiedenen Orten auf der Insel fliegen.