Gletscher

Beinahe 11 Prozent der Landfläche Islands sind von Gletschern bedeckt. Diese mehrere hundert Meter dicken Eismassen ziehen mit ihrer beeindruckenden Erscheinung viele Touristen aus aller Welt an, die sich zudem der Herausforderung stellen können, einen solchen Gletscher zu erklimmen. Unter der Leitung erfahrener Reiseführer haben Island-Urlauber die Möglichkeit, an Gletscherbegehungen teilzunehmen.

Der größte Gletscher Islands ist der Vatnajökull mit einer Fläche von rund 8.100 Quadratkilometern. Der Vatnajökull gehört zum 2008 gegründeten Vatnajökull-Nationalpark im Südosten der Insel und kann im Rahmen von professionellen Touren erkundet werden. Im Westen Islands liegen der zweitgrößte Gletscher, der Langjökull, und der drittgrößte Gletscher Hofsjökull. Zwischen beiden führt die 160 Kilometer lange Hochlandpassage Kjalvegur, die sich bei Touristen großer Beliebtheit erfreut.

Zu den kleineren und leichter zu besteigenden Gletschern zählen neben dem Snaefellsjökull Gletscher der Tungnafellsjökull, der Porisjökull und der Eiriksjökull. Sehr gefragt bei Bergsteigern und Skifahrern ist auch der Gletscher Tindfjallajökull, an dessen Fuss sich mehrere Hütten des isländischen Wandervereins befinden.