Island - Urlaub auf der Insel im europäischen Nordmeer

Als zweitgrößte Insel Europas zeichnet sich Island nicht etwa durch pulsierende Metropolen und ein durchgängiges urbanes Leben aus, sondern präsentiert sich vor allem als Bühne einzigartiger, gegensätzlicher Naturkulissen. Island ist sowohl die Insel der gigantischen Gletscher, wie auch die Heimat der aktiven Vulkane. Neben breiten Kraterlandschaften und Lavafeldern durchziehen zahlreiche Seen, Flüsse und Wasserfälle das Land. Diese spektakuläre Kombination aus Eis und Feuer macht Island zu einem perfekten Reiseziel für Wanderer, Naturfreunde und abenteuerlustige Entdecker.

Auch die Fauna Islands ist beeindruckend. Zwar sind nicht viele Tierarten auf der Insel beheimatet, doch jene, die es sind, wissen zu faszinieren. So können an der Küste Islands Seehunde und Wale beobachten werden, darunter der Blauwal, das größte Tier der Erde. Landtiere wie die Islandpferde, Polarfüchse und die isländischen Schafe sind auf der Insel in freier Wildbahn zu sehen. Eine große Faszination üben auf viele Touristen zudem die Rentiere aus, die im östlichen Hochland der Insel leben. Vor allem aber zieht es immer wieder Vogelkundler aus aller Welt nach Island, um außergewöhnliche Arten wie den Papageientaucher, den Eissturmvogel und den Basstölpel zu studieren.

Einen hohen Stellenwert nehmen auf der Insel auch Historie und Mythen ein. Viele kleine Ortschaften sind geprägt vom kulturellen Erbe Islands und bieten Touristen daher eine große Auswahl an Sehenswürdigkeiten wie Museen, Denkmäler, Kirchen und alte oder verlassene Höfe.

Das dicht am Polakreis gelegene Island ist mittlerweile eine unabhängige Republik und hat sich 2010 um einen Beitritt in die EU beworben. Die Landessprache ist isländisch, doch auch Englisch wird beinahe überall auf der Insel gesprochen und verstanden. Insgesamt leben rund 317.000 Menschen in Island, das sind etwa so viele Einwohner, wie die deutsche Stadt Bonn hat. Die meisten Isländer leben an der Küste, in den Städten Reykjavik, Kopavogur, Hafnarfjördur und Akureyri. Die Kriminalitätsrate in Island gilt als ausgesprochen gering, der Gesundheitsstandart als gut.

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